Eine Mahlzeit für Speicher

Bericht 72h Aktion Speicher 2015 (zum Ausdrucken)

Eine Mahlzeit für Speicher

 

Die Aktion 72h in Speicher begann am Donnerstag, 10. September, um 18.11 Uhr. Auf dem Dorfplatz versammelten sich 60 Jugendliche, die gemeinsam die 72h in Angriff nehmen wollten..

Die ersten Arbeiten bestanden darin, den Sarasani (Blachenzelt) fertig zu stellen und für das Nachtessen Holz zu sammeln. Eine weitere Gruppe bestehend aus Kindern und Leitern war verantwortlich für das Nachtessen. Gesponsert wurde dieses vom Lebensmittelgeschäft Tschanz aus St. Gallen.

Um 19.00 Uhr war die offizielle Eröffnungsfeier. Zu dieser wurde der Bildungsdirektor des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Alfred Stricker, eingeladen, der uns unsere Aufgabe mitteilte.

Das Ziel unseres Projektes bestand darin, in den 72h für jeden Bewohner aus Speicher (ca. 4500) eine Mahlzeit zuzubereiten. Diese Mahlzeiten wollten wir jedoch nur mit Nahrungsmitteln zubereiten, die wir von den Bewohnern aus Speicher erhalten haben.

Weiter war es so, dass die Gäste für jede Bestellung mit weiteren Nahrungsmitteln bezahlen mussten, damit wir auch weiter kochen konnten. Zusätzlich wurde jede Mahlzeit mit einem symbolischen Beitrag bezahlt. Diese Summe wollen wir am Schluss einer Hilfsorganisation spenden.

Alfred Stricker war auch unser erster Gast in unserem grossen Sarasanizelt und genoss einen feinen Teller Nasi-Goreng in einer fröhlichen, energiegeladenen Atmosphäre in Mitten der Kinder.

Am Donnerstag Abend konnten wir bereits 127 Mahlzeiten verteilen.

Als alle verpflegt und zufrieden waren, bezogen wir unsere Schlafplätze in der Zivilschutzanlage unter dem Buchenschulhaus.

Bis zur Bettruhe spielten wir auf dem roten Platz noch einige Spiele und gingen um 22.30 Uhr zu Bett.

 

Freitag

Für die ersten Kinder war am Freitag bereits um 5.30 Uhr Tagwache. Damit wollten wir erreichen, dass wir alle arbeitenden Bewohner von Speicher noch vor Abfahrt mit einem Morgenessen versorgen konnten.

Wenige nutzten diese Gelegenheit auch aus und liessen sich von unseren Kindern Spiegeleier zubereiten oder ein Confibrot streichen.

An unserem Buffet konnte es nicht liegen, dass nur wenige von unserem Angebot Gebrauch machen wollten. Denn dieses umfasste nicht nur Brot, Confi und Kaffee, sondern wurde durch Aufschnitt von der Metzgerei oder einem feinen Müesli ergänzt.

Als dann auch unsere Kinder gesättigt waren, begannen wir mit den Vorbereitungen für das Mittagessen.

Eine Gruppe von Kinder begab sich in den Wald, um Holz für unsere Kochstelle zu sammeln, weitere Kinder betätigten sich im Erstellen von Werbeplakaten und Flyern und dritte waren zuständig für das Kochen und Abwaschen.

Alina und Beryl hatten die Möglichkeit, beim Radio FM1 einen Werbeaufruf für unsere Projekt ausstrahlen zu lassen. Wir erhofften uns damit mehr Kundschaft und mehr Bestellungen.

Am Mittag wurden wir von vielen Eltern der Kinder besucht und diese blieben auch gleich zum Mittagessen.

Da es sehr schwer abzuschätzen war, wie viele Personen erscheinen würden, hatten wir zu wenig zubereitet und mussten noch einige weitere Töpfe aufsetzen und bei der Mahlzeit improvisieren.

Am Nachmittag wurden die Kinder in ihre weiteren Aufgaben eingewiesen. Jede Gruppe hatte zusätzlich die Aufgabe, eine Weinkiste zu einer Kügelibahn umzubauen. Oben und unten sollte ein Loch entstehen und dazwischen sind die Kinder frei, wie sie den Hohlraum überwinden möchten.

Am Nachmittag schwärmten die verschiedenen Gruppen aus, um die Bestellungen zu sammeln und Leute auf den Dorfplatz zu locken.

Zum Nachtessen gab es Salat, Kürbissuppe und Kartoffelpfanne.

Damit alles rechtzeitig bereit zum Servieren war, hatten wir dieses Mal schon früh am Nachmittag mit Schnätzeln und Kochen begonnen.

Als am Abend die Kundschaft eintrudelte, war alles bereit und einige Kinder wurden als Servierpersonal eingespannt.

Alle Gäste und Kinder waren versorgt und weiter ging es mit Spiel und Spass in der Turnhalle. Es wurden verschiedene Spiele gespielt, bis alle Kinder glücklich und zufrieden in ihre Betten sanken.

Wir waren am Freitag Abend bei 431 verteilten Mahlzeiten angelangt.

 

Samstag

Am Samstag konnten die Kinder etwas länger schlafen als am Vortag. Um 08.30 Uhr gab es auf dem Dorfplatz Morgenessen für alle Kinder und Bewohner, die sich bereits aus dem Bett gekämpft hatten an diesem schönen Morgen. Die Sonne schien und alle waren voller Energie um die letzten zwei Tage in Angriff zu nehmen.

Die Kinder zogen im Dorf umher und versuchten so viele Bewohner wie möglich auf unseren Dorfplatz zu locken. Andere Kinder waren in der Küche und bereiteten das Mittagessen vor. Zum Zmittag gab es „Chäshörnli.“

Mit einem Anhänger waren wir zusätzlich im Dorf unterwegs und versuchten mit einer mobilen Küche noch mehr Gäste zu erreichen.

Auf dem Dorfplatz versammelten sich so viele Gäste wie noch nie bis anhin. Zu verdanken hatten wir dies bestimmt auch dem schönen Wetter und den grossen Bemühungen der Kinder, die ohne Pause im Dorf unterwegs waren um Werbung zu machen.

Am Nachmittag konnten alle Kinder aus Speicher verschiedene Ateliers besuchen, die von den Leitern und Kindern angeboten wurden.

Besuchen konnten die Kinder die Ateliers: Gipsmasken herstellen, sich schminken, Fackeln herstellen oder auf der Slackline spielen.

Auf dem Dorfplatz herrschte eine ausgelassene Stimmung, und Kinder wie auch Eltern hatten einen schönen Nachmittag.

Als das Nachtessen wieder näher rückte, bereiteten die Kinder in der Küche verschiedene Arten von Risotto vor, die da waren: Kürbis-, Zucchetti-, Pilzrisotto und noch viele weitere.

 

Sonntag

Am Sonntag Morgen haben wir alle gemeinsam um 08.30 Uhr auf dem Dorfplatz, das Morgenessen eingenommen. Ein paar wenige Gäste haben auch den Weg zum Dorfplatz eingeschlagen und von unserem Morgendienst Gebrauch gemacht.

Da am Sonntag viele Leute in die Kirche gingen, entschieden wir uns, einen „Kaffeestand“ beim Ausgang der Kirche zu errichten. Mit diesem wollten wir alle Besucher der Kirche erreichen und diesen nach dem Gottesdienst einen Kaffee und Guetzli anbieten. Ein zweite Gruppe Kinder machte sich zusätzlich auf den Weg Richtung katholische Kirche. Sie wollten dort ihren Kaffee und die Guetzli los werden.

Als letzte Mahlzeit stand am Sonntag Mittag, Rösti auf der Menukarte. Die Kinder waren kräftig mit Schälen beschäftigt und mussten einen riesigen Haufen Kartoffeln verarbeiten.

Zusätzlich zu der Rösti gab es eine Bratensauce mit Wienerli. Auch die grosse Anzahl an Wienerli mussten geschnitten werden.

Zum Mittagessen traf das letzte Mal eine grosse Anzahl an Gästen ein. Alle bestaunten unser Zelt und die Einrichtung und genossen das gesamte Ambiente auf dem Dorfplatz.

Das Mittagessen war verspeist und alle satt, und nun ging es bereits ans Aufräumen. Eine Gruppe Kinder ging mit sämtlichen Küchengeräten ins Kirchgemeindehaus und veranstaltete eine grosse Abwaschaktion. Es wurde unter Hochdruck gewaschen und getrocknet.

Auf dem Dorfplatz wurde zur selben Zeit bereits das erste Zelt abgebrochen.

Nach und nach wurden alle weiteren Zelte abgebrochen und der Sarasanistamm wieder gefällt.

Zum Abschluss der 72h machten wir ein grosses Tschi-ei-ei und es wurde die Anzahl verkaufter Mahlzeiten bekannt gegeben.

In den 72h haben wir sagenhafte 1162 Mahlzeiten verkauft.

 

Alle Kinder konnten nun glücklich und zufrieden nach Hause gehen und die erlebten Dinge Revue passieren lassen.

 

Zum Abschluss möchten wir uns noch bei der Gemeinde, der Kirche und allen Beteiligten für ihre Unterstützung danken.

 

Bilder zu unserem Projekt findet ihr unter: www.72h-speicher.ch

 

Ok Jubla & Pfadi Speicher

 


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72h sind Geschichte

Unser Ziel haben wir mit 1152 Mahlzeiten zwar nicht ganz geschaft jedoch hatten wir einen riesengrossen Spass und sehr viele Spenden von unserer Dorfbevölkerung erhalten.

Besten Dank allen die etwas zum tollen gelingen unseres Projektes beigetragen haben.

Nun bleiben nur noch die Erinerungen und Gedanken. 🙂

 


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Sonntag Mittag

Sonntagmittag 13.09.2015

Menu:

Rösti mit Spezialsauche

Jetzt bestellen 076 388 05 81 oder vorbei schauen auf dem dorfplatz speicher.

Kommt noch ein letztes Mal vorbei und geniesst ein Feines Essen von unserer Küche.


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Abendessen

Samstagabend 12.09.2015

Menu:

Risotto mit diversen geschmacken (Pilz, Tomaten usw. )

Riz Casimir

Jetzt bestellen 076 388 05 81 oder vorbei schauen auf dem dorfplatz speicher.


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STAND MENU

Unser Stand verteilter Mahlzeiten:

550 

Kommt vorbei sagt es weiter wir brauchen noch dringend mehr Besucher und Bestellungen. 


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Mittagessen

Samstagmittag 12.09.2015

Menu:

Chääshörnli

Jetzt bestellen 076 388 05 81 oder vorbei schauen auf dem dorfplatz speicher.


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Hilferuf!!!

Wir brauchen dringend Milch und Brot!!!


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Freitagabend Menu

Freitag, 11.9.15

Abend – Menu

– Kürbissuppe
– Kartoffelpfanne

Jetzt Bestellen auf unserer Hotline 076 388 05 81

Das Menu kostet mindestens 1 Fr. plus ein Produkt (Esswaren, das wir für weitere Menu brauchen)

Kommen Sie bei uns auf dem Dorfplatz Speicher vorbei oder wir liefern ihnen auch nach Hause.

Besuchen Sie uns auch auf unser Homepage!


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Küche ist im Betrieb

Freitag, 11.9.15

Mittags – Menu

Spagetthi mit Gemüsesauce

Jetzt Bestellen auf unserer Hotline 076 388 05 81

Das Menu kostet mindestens 1 Fr. plus ein Produkt (Esswaren, das wir für weitere Menu brauchen)

 

 

 

 


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App abelade

Scho bald gots los App abelade und morn 10.9.15 am 19.00uhr uffem Dorfplatz Spicher zur Eröffnig mit debii sii. Es het au Esse und Trinke…

 

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